Tagestipps

Montag 18:00 Uhr Bremen Zwei

Gesprächszeit: Denis Scheck

Anzug mit Stecktuch und ein freundlicher Blick hinter runden Brillengläsern: Denis Scheck wirkt korrekt und nett. Trotzdem kann er mit sanfter Stimme Manchen das Fürchten lehren - nämlich all jenen, deren Bücher er sich in seiner ARD-Sendung "druckfrisch" vornimmt. Denn wenn der Literaturkritiker sich über die Spiegel-Bestsellerliste hermacht, geht er nicht zimperlich vor.

Montag 18:25 Uhr Ö1

Journal-Panorama

Aus dem Flughafen Berlin-Tegel soll schon bald ein hochmoderner Stadtteil werden. Gestaltung: Stefan May Am 31. Oktober soll es nun doch soweit sein: Dann eröffnet der neue Berliner Flughafen BER mit neunjähriger Verspätung. Die Bewohner/innen der Stadt nehmen dann von ihrem mit vielen Erinnerungen verbundenen citynahen Flughafen Tegel endgültig Abschied. Die Pläne für das dann frei werdende Areal sind schon lange fertig: Tegel soll ein Uni-Standort werden, einen Industriepark und Forschungszentren für grüne Technologie beherbergen, auch Wohnungen sollen hier gebaut werden. Der innovative Stadtteil möchte neue Maßstäbe setzen, so soll er etwa ohne Straßenverkehr auskommen und neue Energieformen austesten. Berlin TXL nennt sich das Großprojekt, das weltweit seinesgleichen sucht. Vor etwas mehr als einer Woche wurde es vorgestellt.

Montag 18:30 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Weltzeit

Moderation: Andre Zantow Korruptes Malta Licht ins Dunkel nach Journalisten-Mord Von Jan-Christoph Kitzler Malta ist im Umbruch. Tat sich nach dem Mord an der Journalistin Daphne Caruana Galizia erst einmal wenig im Land, gibt es nun einen Rücktritt nach dem nächsten. Erst musste Regierungschef Joseph Muscat zurücktreten. Dann folgten Energieminister Mizzi, Wirtschaftsminister Cardona und Polizeichef Cutajar. Es geht um Kontakte zu den Drahtziehern des Mordes. Die Journalistin hatte regelmäßig über Korruption, Geldwäsche und illegale Geschäfte berichtet. Jetzt kommt Licht ins Dunkel.

Montag 19:00 Uhr NDR 2

Der NDR 2 Life Sounds - die Musik meines Lebens

Reinhold Beckmann im Gespräch mit Sasha Er kann auf Deutsch wie auf Englisch und fühlt sich im Pop, Rockabilly oder Swing zuhause. Sasha ist seit über 20 Jahren einer der beliebtesten und erfolgreichsten Künstler Deutschlands. Seine Lieder haben ihn vor Hunderttausenden vor dem Brandenburger Tor auftreten lassen, genauso wie vor Papst Johannes Paul II. Mit seinem Alter Ego, dem kanadischen Rockabilly-Sänger Dick Brave, hat Sasha sogar auf der Hochzeit von US-Megastar P!nk gespielt. Welches Lied von Falco Sasha als Jugendlicher auf einer Kirchenfreizeit für seinen Pastor umgetextet hat, welche Hits er mit seiner ersten Band in den 1980er-Jahren gecovert hat und wie sich Sasha in der - noch recht frischen - Vaterrolle zurecht findet, erzählt er Moderator Reinhold Beckmann in der kommenden Ausgabe "Life Sounds - die Musik meines Lebens" bei NDR 2. 19:00 - 19:10 Uhr Der NDR 2 Kurier um 7 Erstklassige Informationen für den Norden. Aktuell, zuverlässig und kritisch. 20:00 - 20:03 Uhr Die NDR 2 Nachrichten, Wetter, Verkehr

Montag 19:00 Uhr HR1

hr1-Lounge in Concert mit Howard Jones

Synthie-Held, stylischer "Un-Ruheständler" und Optimist Moderation: Kai Völker Wir senden Ausschnitte aus dem kleinsten Konzert der Welt 2019, aus der hr1 Live Lounge von 2008, live und akustisch in Los Angeles 1992 sowie live mit großer Band im Studio 1999.

Montag 19:04 Uhr WDR3

WDR 3 Hörspiel

Sowieso der Apparat erwürgt dem Zeit - Katastrophale Gespräche mit der Amme Von Guido Graf und Peter Dittmer Katastrophale Gespräche mit der künstlichen Intelligenz Komposition: Mouse on Mars Amme / Echo: Jürgen Thormann Ferner wirken mit: Barbara Bongartz, Birgit Kempker, Urs Allemann und Andreas Dorau Regie: Thomas Wolfertz Anschließend: WDR 3 Foyer

Montag 19:05 Uhr SWR2

SWR2 Tandem

Auf der Suche nach dem großen Geld Wie Autor Gideon Böss endlich einmal reich werden wollte Moderation: Bernd Lechler Redaktion: Fabian Elsäßer Gideon Böss geht es wie vielen freiberuflichen Medienschaffenden in deutschen Großstädten: er ist gut ausgebildet und hat sich einen Namen gemacht, aber ein solides Finanzpolster lässt sich damit nicht so leicht erreichen. Zusammen mit seiner Frau unternahm er daher ein nicht ganz ernst gemeintes Experiment. Ein Jahr lang testeten die beiden mehr als zwanzig Methoden, die angeblich schnell zu Reichtum führen sollen: von Pferdewetten bis hin zur Kofferauktion. In SWR2 Tandem sprechen wir mit Gideon Böss über die Nöte mit dem lieben Geld und auch darüber, was einen darüber hinaus wirklich reich fühlen lässt.

Montag 19:30 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Zeitfragen. Feature

Ironie, Satire und Moral Wie Clowns Politik machen Von Christoph Spittler Seit 2014 sitzt der ehemalige "Titanic"-Chefredakteur Martin Sonneborn von der "Partei" im Europaparlament, 2019 kam mit Nico Semsrott ein zweiter Abgeordneter der Spaß-Partei hinzu. Stimmte Sonneborn in der ersten Legislaturperiode konsequent abwechselnd mit "Ja" und "Nein", um auf die Absurditäten des Politikbetriebes hinzuweisen, unterstützt die "Partei" inzwischen bei Abstimmungen meist linke oder grüne Standpunkte. Haben die Ironiker die Moral entdeckt? Ist Satire überhaupt moralisch? Auch andernorts machen Comedians politische Karrieren: der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj oder Beppe Grillo mit der italienischen Bewegung Cinque Stelle. Auch in Donald Trump und Boris Johnson sehen viele eher Clowns als Politiker. Wird Politik zur Comedy-Show?

Montag 21:04 Uhr WDR5

WDR 5 Karneval

Bläck Föös unplugged "Heim ins Veedel" Aufnahme vom 22. März 2010 aus der Comedia, Köln

Montag 22:00 Uhr MDR KULTUR

Balzacs Pferd

Von Gert Hofmann In seiner Loge erwartet Balzac die Premiere seines neuen Stücks; neben ihm sitzt als sein Gast der neu ernannte Inspektor der Pariser Kloaken, Brissot. Balzac lässt Brissot einen tiefen Einblick in die Art seines Schaffens und in die Machinationen des Theaters tun. Brissot aber berichtet von dem grauenvollen Schauspiel, das er der Gesellschaft von Paris bietet, wenn er sie nachts durch die Kloaken führt; Ratten überfallen ein lebendes Pferd und fressen es auf. Balzac will dieses Schauspiel ebenfalls sehen. Der Gegensatz von Schein und Realität kommt in diesem Dialog zu ungemein starker symbolhafter Wirkung. Heinz von Cramer (geb. 12. Juli 1924 in Stettin; gest. 24. März 2009 bei Viterbo, Italien) wuchs als Sohn baltischer Eltern in Potsdam auf und studierte, statt nach dem elterlichen Willen Landwirt oder Reserveoffizier zu werden, von 1938 bis 1943 in Berlin Musik, unter anderem bei Boris Blacher. Nach dem Zweiten Weltkrieg arbeitete von Cramer als Dramaturg, Regisseur und später als Hörspielautor beim RIAS. Während dieser Zeit schrieb er auch Opernlibretti und Balletttexte für Boris Blacher, Hans Werner Henze und Gottfried von Einem. 1953 emigrierte von Cramer nach Italien und lebte als freier Schriftsteller auf der Insel Procida in Italien. 1975 erhielt er den Hörspielpreis der Kriegsblinden für seine Inszenierung der Goldberg-Variationen von Dieter Kühn, 1985 für Nachtschatten von Friederike Roth. Regie: Heinz von Cramer Produktion: BR/SDR/NDR 1978 Sprecher: Dieter Borsche - Balzac Kurt Bock (74 Min.)

Montag 22:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Kriminalhörspiel

Ost-West im Krimi-Doppelpack Vorgestellt von Clarisse Cossais Gesamtlänge: 56"30 Doppelmord in der Rue Morgue Nach der Erzählung von Edgar Allan Poe Bearbeitung: Monika Kubisch Regie: Klaus Zippel Mit: Friedhelm Eberle, Paul-Dolf Neis, Dieter Bellmann, Carla Valerius, Immo Zielke, Max Bernhardt, Horst Kempe, Hans-Jürgen Silbermann Ton: Erika Schüttauf Produktion: Rundfunk der DDR 1975 Der letzte Stadtschreiber Von Helmut Peschina und Edwin Ortmann Mit: Christoph Waltz, Irm Hermann, Heribert Sasse, Thomas Thieme, Karl Spanner, Ulrich Ritter, Sonja Schwürzenbeck, Christoph Krix Ton und Technik: Barbara Zwirner und Thomas Monnerjahn Regie: Robert Matejka Produktion: DeutschlandRadio Berlin / NDR 2000 Meisterdetektiv Auguste Dupin in einem Krimi-Klassiker von Edgar Allan Poe. Und Christoph Waltz als rätselhafter Stadtschreiber, der schnell das Misstrauen der Alteingesessenen weckt. Doppelmord in der Rue Morgue Zwei Frauen sind in der Rue Morgue einem geheimnisvollen Mörder zum Opfer gefallen. Er ist auf unerklärliche Weise in ihre Wohnung eingedrungen und nach der Tat spurlos verschwunden. Die Polizei kommt nicht weiter. Da tritt Auguste Dupin auf den Plan, der Urvater aller Detektive. Seiner exakten Beobachtung entgeht kein Detail, seine logische Beweiskette führt zum Täter. Edgar Allan Poe, 1809-1849 US-amerikanischer Schriftsteller. Seine Kurzgeschichten prägten maßgeblich das Genre der Kriminal- und Schauerliteratur, so z.B. die Erzählungen um Auguste Dupin, den direkten Vorläufer von A.C. Doyles Sherlock Holmes. Der letzte Stadtschreiber Leo Heger ist für ein halbes Jahr zum Stadtschreiber eines kleinen Kaffs ernannt worden. Er spürt, dass er nicht sehr willkommen ist. So versucht er, das Beste daraus zu machen und bändelt mit der Sekretärin des Bürgermeisters an. Auf diese Weise wird er auch schnell mit den Geschehnissen im Ort vertraut: Die Einheimischen sind in Aufruhr, denn demnächst sollen Asylbewerber in das neu errichtete Heim einziehen. Und plötzlich zeigt sich, dass Leo nicht nur als Literat gekommen ist. Helmut Peschina, geboren 1943, lebt und arbeitet in Wien als Autor und Herausgeber. Seit 1974 schreibt er Bücher, Theaterstücke, Hörspiele und Funkbearbeitungen. Für Deutschlandfunk Kultur adaptierte er zuletzt Balzacs "Vater Goriot" (2017). Edwin Ortmann, geboren 1941 in München, Autor und Übersetzer, schreibt Essays, Romane, Hörspiele, Kurzgeschichten. Bislang entstanden an die 20 Hörspiele, zuletzt 2018 das Episodenhörspiel "Kleines Welttheater" für Deutschlandfunk Kultur. Doppelmord in der Rue Morgue Der letzte Stadtschreiber

Montag 23:00 Uhr Eins Live

1LIVE Soundstories

Post Porn Panik Von Mithu Sanyal Detektivin trifft obskure Sexualtherapeutin Ruth Kohn: Christin Marquitan Peter Mehta: Andreas Grothgar Presenter 2 / Bräutigam / Butler / Presenter 4: Martin Bross Gräfin D: Edda Fischer Rakula: Tanja Schleiff Professor Ganymed / Presenter 1: Matthias Haase Ganymed 3 / Presenter 3: Daniel Schüßler Exorzistin: Elena Schmidt Regie: Leonhard Koppelmann

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